Staubklassen für Sicherheitssauger

Gewerbliche Sauger werden über die DIN-Norm 60335-2-69 in drei Staubklassen unterteilt. Die Staubklassen geben an, wieviel Staub mit einem bestimmten Staubkorndurchmesser durch das Saugersystem wieder ausgestoßen wird. Unterteilt sind die Klassen in die Bereiche L, M und H.

Staubklasse L

Staubklassen L: Erhöhte Anforderungen. Industriesauger der Staubklasse L dürfen nur bei Stäuben eingesetzt werden, die als leicht gefährlich bezeichnet werden, z.B. Gips, Kalk und Glimmer. Es werden mit einem max. Durchlassgrad von 1% keine besonderen Forderungen an die Filter gestellt.

Staubklasse MStaubklasse M: Hohe Anforderungen. Die Filter müssen einen max. Durchlassgrad von 0,1% aufweisen. Die auftretenden Luftgeschwindigkeiten müssen gemessen werden. Eine staubarme Entsorgung muss gewährleistet sein. Typische Stäube der Staubklasse M können sein Holz, Mangan und Kupfer.

Staubklasse HStaubklasse H: Höchste Anforderungen. Zu dieser Staubklasse zählen krebserregende Stäube wie Asbest, Arsen und Blei aber auch mit Bakterien und Keimen oder Schimmel kontaminierte Stäube. Die Staubklasse H fordert eine Messung der Luftgeschwindigkeit, staubfreie Entsorgung und höchste Anforderungen an die Filter mit einem max. Durchlassgrad von 0,005%.

Für Asbest bestehen Zusatzanforderungen. So muss der Industriesauger zusätzlich baumustergeprüft nach TRGS 519 Nr. 7.2 Abs. 6 sein. Für Asbest darf also nicht jeder Industriesauger der Staubklasse H eingesetzt werden.

 

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Die BGHM, Berufsgenossenschaft Bau und Handwerk, hat einige Hinweise und Tipps zum Umgang mit Holzstaub in einem Artikel, bzw. PDF zusammengefaßt. Nachfolgend die entsprechenden Links:

• https://www.bghm.de/arbeitsschuetzer/fachinformationen/hautschutz/holz/holzstaubabsaugung/

• https://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitsschuetzer/Gesetze_Vorschriften/BG-Informationen/BGI_739-1.pdf